Eine andere Art der Selbstständigkeit
Sie haben sich Wissen angeeignet, eine Ausbildung absolviert und einen Weg gefunden, der wirklich zu Ihnen passt. Oft aus einer tiefen Erkenntnis heraus, manchmal nach einer Krise.
Jetzt möchten Sie sich selbstständig machen, um sich selbst zu verwirklichen. Und dann schlagen Sie klassische Existenzgründungsratgeber auf oder gehen zur IHK-Gründungsberatung, doch nichts davon fühlt sich richtig an. Gesellschaftsformen, Finanzierung und Businesspläne – das sind Werkzeuge für andere Wege, nicht für Ihren.
Sie wollen kein Start-up gründen und keine Investor:innen überzeugen, sondern einfach anfangen und Menschen unterstützen. Sie wollen sich verwirklichen, nicht expandieren oder skalieren.
Hier hole ich Sie ab.
Klassische Gründungsangebote können entmutigend wirken.
Vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt: Sie sitzen in einem Gründerseminar oder blättern durch einen Ratgeber und mit jeder Seite wird der Druck größer und die Freude kleiner. Die Inhalte passen häufig nicht zu Ihrer Situation und gelten für einen anderen Weg in die Selbstständigkeit.
Sie arbeiten vor Ort und nicht ausschließlich online.
Die meisten Gründungsratgeber und Marketing-Tipps im Internet zielen auf ein reines Online-Business, auf Skalierung und ständig neue Kunden ab. Ihre Arbeit findet jedoch vor allem vor Ort statt und nicht ausschließlich online. Sie benötigen keine Tausende Follower, sondern wenige gute Kunden in Ihrer Umgebung. Das ist ein anderer Weg, der andere Antworten braucht.
Es gibt nicht den einen Weg zu mehr Sichtbarkeit.
Ja, Marketing ist wichtig. Menschen müssen Sie finden können. Der Weg dorthin ist jedoch so individuell wie Sie selbst. Was für andere funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch für Sie funktionieren. Es geht also darum, herauszufinden, was zu Ihnen passt, statt dem zu folgen, was gerade im Trend ist oder was andere für richtig halten.
Die Organisation darf einfach sein.
Bürokratie, Verwaltung und Strukturen sind Mittel zum Zweck, nicht der Zweck selbst. Je einfacher Sie es halten, desto mehr Raum bleibt für das, was wirklich zählt: Ihre Arbeit mit den Menschen, die Sie unterstützen möchten.
Ein Businessplan ist nicht notwendig. Aber Klarheit schon.
Die meisten starten nebenbei, ohne großen Kapitalbedarf und oft von zu Hause aus. Was es braucht, ist Klarheit darüber, was Sie anbieten möchten, für wen und welcher der nächste konkrete Schritt ist. Das reicht, um loszugehen.
Die größte Hürde ist der Start.
Manche machen eine Ausbildung nach der anderen, lesen noch ein Buch, buchen noch einen Kurs oder warten lieber noch ein bisschen. Ihr Wissen wächst, aber der erste Schritt bleibt aus. Dabei ist es oft genau dieser Schritt, der den Unterschied macht. Mit einer einfachen Website, den ersten drei Kunden und einem klaren nächsten Schritt. Und dann wächst der Rest.
Ein solides Fundament trägt Sie durch schwierige Zeiten.
Viele überspringen diesen Schritt und bereuen es später. Ein gutes Fundament muss nicht kompliziert sein. Es kann beispielsweise bei der Erstellung Ihrer ersten Website entstehen. Warum machen Sie das? Wer sind Sie? Für wen sind Sie da? Was bieten Sie an? Wenn Sie sich diese Fragen beantworten, klären Sie für sich mehr als nur Ihre Außendarstellung.
Sie müssen nicht alles selbst erledigen.
Sie sollten jedoch einen Überblick darüber haben, warum und wie etwas gemacht wird. Wo es sinnvoll ist, darf ausgelagert werden, beispielsweise Ihre Buchhaltung, Ihr Design oder die technische Umsetzung. Das entlastet Sie und schafft Raum für Ihre eigentlichen Aufgaben.
Die Selbstständigkeit verändert Sie.
Fragen zum Selbstwert, zur Sichtbarkeit und zu möglicher Ablehnung tauchen auf. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Sich selbstständig zu machen, bringt Sie auch persönlich weiter und manchmal sogar bis an Ihre Grenzen. Das ist nicht immer angenehm. Es hilft, dabei jemanden an Ihrer Seite zu haben, mit dem Sie offen darüber sprechen können. Jemanden außerhalb Ihres persönlichen Umfelds, der Ihre Situation kennt und Sie versteht.